Sunflowers

Eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich Schritt fuer Schritt Erfolge setzt. Auch die kleinen Schoenheiten des Alltags bleiben nie verborgen.

Alter: 28
 

Mehr über mich...

In der Woche...:
organisiere und plane ich...

Ich wünsche mir...:
Kleine positive Schoenheiten im Alltag...

Ich glaube...:
An meine innere Staerke...

Ich liebe...:
die kleinen Herausforderungen des Alltags...

Man erkennt mich an...:
an einem herzlichen Laecheln...



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Blog

Kleiner Augenblick

Morgens laufe ich prinzipiell immer früher los, als ich eigentlich müsste. Der Weg führt durch den wunderschönen Schlosspark. Zu erst laufe ich an einem Kindergarten vorbei. Es bereitet mir enorm Freude, Eltern zu beobachten, wie sie ihren Nachwuchs motivieren, früh doch ein wenig schneller zu laufen, damit sie ja pünktlich bei ihrer Arbeit erscheinen. Aber sie denken wenig darüber nach, das 1 Schritt eines Erwachsenen 2 bis 3 Schritte für ein Kind bedeutet und gerade Kinder beobachten ihre Umgebung noch mit viel Faszination. Sie entdecken immer wieder kleine Highlights. Zum Beispiel einen Regenwurm, der sich von einem Loch ins andere schlängelt, oder ein buntes Blatt, das gerade vom Baum herab tanzt, oder einen Regentropfen, der sich im Sonnenlicht spiegelt. Nein, wir Erwachsenen vergessen diese geballte Natur und ihre Schönheit. Wir denken nicht darüber nach, ob die Ameise unter unseren Füßen nicht vielleicht auch Angst verspüren könnte, oder ob die Schnecke es auch wirklich zur anderen Seite des Weges schafft. Nein, wir machen uns viel zu wenig Gedanken um unsere Mitbewohner. Wir Menschen sind Egoisten und denken, die Welt gehört uns allein. Aber das stimmt nicht. Lange vor uns waren andere Lebewesen da und sie haben uns im Nachhinein auch akzeptiert und den Planeten mit all seinen Herrlichkeiten geteilt. Genau deshalb liebe ich Kinderaugen. Sie sind unbeschwert und weltoffen. Diese funkelnden und ehrlichen Knöpfe können uns noch so einiges zeigen. Ein klein wenig mehr Kinderauge würde uns sehr gut tun. Was nützt mir am Morgen Hektik. Nein, ich öffne lieber meine Kinderaugen und schaue mir die Welt ganz genau an. Nach dem ich den Kindergarten hinter mir gelassen habe, stehe ich noch eine Weile im Park, lehne mich meist auf die steinige Brüstung und beobachte meine Stadt, wie sie langsam zum Leben erwacht. Dabei atme ich tief ein und lasse die Gerüche der Bäume, der Frühe und allem anderen auf mich wirken. Einfach annehmen. Mal nicht bewerten. Das tut sehr gut. Einfach mal den Tag atmen. Dabei gibt es auch kaum störende Gedanken. Nein, in dem Moment bin ich im Hier und Jetzt! Kurz vor der Arbeitsstelle angekommen drehe ich mich jeden Tag noch einmal um 90 Grad und beobachte das wunderbare Schloss. Nicht nur, weil es einen Teil der Stadtgeschichte trägt, sondern es trägt auch einen Teil meiner Geschichte. Einer wunderbaren Erinnerung an einen wunderbaren Moment. Mit diesem schönen Gefühl beginnt mein Arbeitstag...
9.10.14 21:29


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Unbekannte "Neue"

Erst zieht man die eigene Schlinge aus den Klauen der Abartigkeit und Angst und landet unwillkürlich im nächsten Abenteuer, welches nicht unbedingt von Abartigkeit und Hilflosigkeit besetzt ist. An einem fragwürdigem Ort lernte ich etwas sehr schönes kennen, nämlich die Leichtigkeit. Auch eine führende Hand, die mit beiden Beinen im Leben steht und sicherlich auch seine Ecken und Kanten hat, aber dennoch etwas schönes. Das Gefühl von Ehrlichkeit und dem "getragen werden". Okay, plump ausgedrückt könnte man sagen, ich verliebe mich, aber dafür sind die Worte zu einfach. Sie beschreiben nicht diesen wunderschönen Gedanken. Aber auch diese Leichtigkeit lässt mich manchmal kurzzeitig fallen. Aus der eigenen Angst heraus. Was ist Angst eigentlich? Ist das nicht ein Gefühl, welches uns warnen sollte? Welches uns vorsichtig sein lässt? Nicht immer! Ich finde, die Angst kann auch ein Wegweiser sein. Der zarte Arschtritt, den wir für unser eigenes Glück brauchen. Denn manchmal sieht man ja bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder anders gesagt, manchmal stehen wir uns bloß selbst im Weg. Also sollte ich der Knospe eine Chance geben zum blühen. Für mich gibt es einen neuen Meister des Herzens. Niemand, der mich schlagen muss, um mich zu dominieren. Nein, diese Leichtigkeit dominiert mich mit dem "Neuen". Mit der Empfindung, geachtet und gemocht zu werden. Es ist erstaunlich, das man erst einige steinige Wege geht, um dann an eine Wiese im vollsten Sonnenschein zu gelangen. Aber das gehört nun einmal zum WACHSEN dazu.
9.10.14 20:08


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